Kunst fordert Opfer

Der Song zur Krise.

Als freiberufliche Künstlerin, als Selbständige allgemein, bin ich es ja mein Leben lang gewohnt, verarscht, ausgebeutet, gedisst und als Abschaum der Gesellschaft betrachtet zu werden, während wir selbst und ständig arbeiten, 16 und mehr Stunden am Tag. Mal ausschlafen wäre schön. Mehr Steuern zahlen als andere, unter Generalverdacht der Schwarzarbeit stehen und natürlich grundsätzlich die Arbeit als teures Hobby machen, weil, wir haben ja nonstop Spaß, die Krankenkasse geht sowieso davon aus, man verdiene mindestens 3500 Euro im Monat, weil, man ist ja selbständig. OK, dafür gibt es die KSK, ein Glück! Aber wie lange noch, nun, da fast alle Einnahmen wegfallen? Als Lärmbelästigung verklagt werden, wenn wir während der Bauarbeiten noch Klavier üben, obwohl Bauen Lärm produziert, Musik per Definition nicht. Zu albernen Bauauflagen gezwungen werden, die für den Laden nebenan nicht gelten, und dann nach all den Investitionen doch weggeklagt werden. Gebühren zahlen an unsere Gebühreneintreiber und dann noch dafür, unsere Werke selber nutzen zu können. Angepöbelt zu werden, man sei ja nicht wichtig, und man gehe jetzt nach Hause und höre Spotify oder gucke Netflix.

Das mußte mal raus. Sorry. Not.

#kunstistsystemrelevant #relefant #relephant #wearethecontent

Mehr dazu: https://www.felineandstrange.com/statement-zur-lage-der-nation-aus-sicht-einer-performenden-kuenstlerin/

Song, Buttons und Stickers erhältlich auf Bandcamp: https://felineandstrange.bandcamp.com/

Shirts auf Shirtee: https://www.shirtee.com/de/store/feline

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